Die Eröffnungstafel der Ausstellung.

Im Jahr 2008 jährte sich zum 70. Mal der Tag des 9. November 1938, an dem die Synagogen in Deutschland brannten, jüdische Geschäfte und Häuser verwüstet und geplündert, jüdische Bürgerinnen und Bürger Deutschlands erniedrigt und verletzt wurden. Das war der Auftakt zur Verfolgung und Vernichtung des europäischen Judentums durch das nationalsozialistische Regime Deutschlands, zur Schoah.

Die Ausstellung „Du gehst mich an - Juden und Christen in Westfalen auf dem Weg zu einem neuen Verhältnis" zeigt einen Weg, auf dem nach der jahrhundertealten Geschichte christlichen Antijudaismus Christen und Juden zu einem neuen Verhältnis finden können. Fast zwei Jahrzehnte hat es nach der Schoah gedauert, bis auch in den Kirchen das Nachdenken über ein neues Verhältnis zum Judentum einsetzte. Die Ausstellung geht in vier Teilen dem Verhältnis von Christen und Juden in Vergangenheit und Gegenwart
nach.

"Du gehst mich an" ist eine Ausstellung der Evangelischen Kirche von Westfalen in Kooperation mit dem Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Westfalen und Lippe. Sie wird gefördert durch das Land Nordrhein–Westfalen und erarbeitet mit freundlicher Unterstützung des Erzbistums Paderborn, der Gesellschaften für Christlich–Jüdische Zusammenarbeit in Bielefeld, Dortmund, Minden und Paderborn sowie der KD–Bank.

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Du gehst mich an
 

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